Es muss brennen von Mart Schreiber - Buch-Rezension

(Werbung/ Sponsoring/ Buch-Rezension)




Klappentext

Seit der Silvesternacht in Köln wird immer wieder über sexuelle Übergriffe von Migranten berichtet. Willkommenspolitik prallt auf den Ruf nach Abschottung, Verständnis auf Hass, der Glaube an eine gemeinsame Zukunft auf Angst vor Jobverlust und zunehmender Kriminalität. Die zwei Geschichten in diesem Buch spielen vor dem Hintergrund dieses gesellschaftlichen Umbruchs, ohne zu bewerten oder zu moralisieren.





Ein Thema über das sich jeder mal den Kopf zerbrechen sollte. Es 

spiegelt die heutige Situation der Flüchtlingspolitik, 

dessen Befürworter und dessen Gegner wieder. 

Mart Schreiber regt mich mit seinem Buch "Es muss brennen", zum nachdenken an. Er Spiegelt die verschiedenen Meinungen zum Thema "Asyl", in zwei Geschichten wieder. 

In der ersten Geschichte geht es um David, dessen Schwester fast von 3 Asylbewerbern vergewaltigt wird. Nach diesem Vorfall, spaltet sich seine Meinung. Seine Freunde, die scheinbar gegen Asylbewerber sind bringen ihn dazu, seine Hassgedanken und Rachepläne auszubauen. Zwar bemerkt er leider zu spät, das dies nicht richtig ist, und befindet sich aber schon mitten drin. Für den angehenden Juristen, geht dieser Plan nach hinten los und endet tödlich. 

Die Geschichte von David, hat mich sehr mitgenommen. Eine Freundin, die ihn nicht verstehen möchte, und nur auf ihrem "Gutmenschen" Trip ist, und Freunde die ihm einreden, er müsse was dagegen tun. Eigentlich möchte er nur eine gerechte Strafe für seine Schwester, und einen Weg mit ihrer Situation umzugehen. Schließlich befindet er sich an einem Punkt, an dem er nicht stehen sollte und mit dem er nicht länger Leben kann. Er bereut, doch leider ist es dazu schon zu spät. 

In der zweiten Geschichte geht es um Gustav, der eine illegal eingewanderte und flüchtige Familie bei sich aufnimmt, und versteckt. Trotz Gesetzen, folgt er seinem Herzen und bietet der Familie ein paar Tage Unterschlupf. All das wegen dem kleinen Hassan, dem er eigentlich nur einen Finderlohn, für sein verlorenes Geld geben wollte. 

Jeder Mensch ist gleich. Jeder Mensch sollte die selben Rechte haben. Ob man gut oder böse ist, hat nichts mit der Herkunft zu tun. 

Das Thema ist durch diskutiert. Egal was man zu diesem Thema sagt, es gibt Menschen den es nicht passt. Ich möchte meine persönliche Einstellung dazu nicht sonderlich offen legen. Da ich auf keiner Seite eingestuft werden möchte. Für mich zählt nur: Mensch ist Mensch! Es gibt gute Menschen, und es gibt schlechte Menschen- doch ob gut oder böse entscheidet weder Herkunft, noch Glaube. 

Ich finde das Buch sehr gut geschrieben, und es regt sehr zum Nachdenken an. Ich denke, jeder sollte noch einmal drüber nachdenken. Es ist spannend und interessant geschrieben. Leider ist die erste Geschichte sehr traurig in meinen Augen. Es ist definitiv ein Buch, was man auch ein zweites Mal lesen kann. Und hat mich persönlich dazu gebracht, erneut für dieses Thema nachzudenken. Es Spiegelt die heutige Zeit wieder, und das alles ohne Vorurteile. 

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2 Kommentare:

  1. Schön geschrieben und gut leserlich strukuriert. Vielleicht könnte man noch ein paar Zitate aus dem Buch herausgeben und dazu schreiben.

    Die Geschichten scheinen sehr interessant zu sein und sind leider auch sehr aktuell.

    Vielen Dank für die Vorstellung des Buches.

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  2. Sehr gute Rezession. Sie gibt einen guten Überblick über den Inhalt des Buches.

    Freya

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