Dinge die jede Schulanfänger-Familie wissen sollte, die aber kaum einer anspricht

Juhu, bald ist es soweit, und dein kleiner Schatz kommt in die Schule? Ja so habe ich mich auch gefreut. Klar freut man sich wenn das Kleine endlich den Kindergarten geschafft hat, und den Weg in die Schule schafft. Doch hätte man mir vorher gesagt, was alles auf mich zukommt, hätte ich nur gelacht. Nun ist das zweite Halbjahr, des ersten Schuljahres fast angebrochen, sehe ich die Dinge wie sie nun mal sind. Mit den folgenden Punkten möchte ich Euch helfen vorbereitet zu sein. Lasst mir einen Kommentar da. 

1. Zwei Füller reichen nicht! Auf der Liste der Schule wird stehen, das zwei Füller benötigt werden. Dies wird aber ganz und gar nicht ausreichen. Gerade bei Kindern mit Problemen der Feinmotorik, ist der erste schon nach einer Woche nicht mehr Einsatzbereit. Zu beginn des Schuljahres hatte ich einen von Lamy gekauft, der trotz schiefer Spitze noch gut schreibt. Den Ersatz Füller musste ich nun zum dritten mal austauschen. 
Genauso ist es mit den Buntstiften. Die Kinder malen sehr viel, schon deswegen benötigt man einen großen Vorrat davon. Die meisten Buntstifte brechen schnell, so sind sie bald ganz klein gespitzt. Sollte es also mal welche im Angebot geben, deckt Euch gut damit ein. 

2. Alle Schulmaterialien solltet Ihr generell in mehrfacher Ausführung kaufen, und das nicht erst wenn es benötigt wird. Mal zerbricht das Lineal, mal sind die Stifte zu klein, mal fehlt der Spitzer, und auf einmal sind die Löschblätter leer oder die Schutzhülle vom Mathebuch zerrissen. Kauft reichlich und das am besten schon ein paar Jahre vorher! Denn die Lehrer wird es nicht interessieren, wenn du nicht so zügig alles nachkaufen kannst, wenn Du es zb. erst am Morgen erfahren hast, oder es am Ende des Monats eng aussieht. 

3. Die Federmappe, die Hefte, die Bücher und die Schultasche, werden nie wieder so schön ordentlich aussehen, wie am ersten Schultag. Gerade bei den ersten Klassen, nutzen die Sachen sehr schnell ab. Die Kleinen wissen meist noch nicht, wie sie diese Dinge behandeln und schätzen sollen. Und auch wenn sie es versuchen, es wird nicht immer klappen. Habt ein bisschen Rücksicht, es ist ja das erste Jahr. 

4. Kommunikation mit den Lehrern? Nein! Die Lehrer wirst du kaum zu Gesicht bekommen. Wir dürfen unsere Kinder nicht bis zur Klasse bringen, und wenn wir den Hort besuchen, sind sie auch schon weg. Du kannst zwar versuchen etwas ins Hausaufgabenheft zu schreiben, aber dort wirst du nur in wenigen Fällen eine Antwort bekommen, die dir hilft. Am besten ist es einen Termin auszumachen oder in der Schule anzurufen. Elternsprechtage nutzen!

5. Das Kind wird unheimlich schnell groß! Gerade hast du es noch an seinem ersten Schultag begleitet, schon wird es groß. Viele Kinder wollen schon nach kurzer Zeit, allein den Schulweg antreten. Einige Kinder müssen dies sogar. Jedes Kind sollte dies zusammen mit seinen Eltern besprechen, denn für manche ist es okay, für andere noch zu schwer. 

6. Und auch wenn das Kind nun groß wird, und man von ihm Selbstständigkeit erwartet denkt immer dran: Es ist auch als Schulkind, immer noch ein Kind! Und braucht Eure Hilfe, Nähe und Liebe immer noch genauso.

Du wirst viele Entscheidungen treffen müssen. Du wirst gute und schlechte Tage haben. Du wirst schwere und leichte Hürden überwältigen. Du wirst lachen, weinen und verzweifeln. Du wirst auch mal versagen, und mal etwas gut machen. Aber das einzige was zählt, ist das du immer Dein Bestes versuchst! 

4 Kommentare:

  1. Ein sehr guter Artikel! den werde ich mich gleich abspeichern - mein zwerg geht nächstest ja in die Schule - und ich hab schon extrem Schiss davor! Und ob er die Züge von mir hat oder nicht was Schule betrifft. ich bin schon gespannt darauf :)

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  2. Das sind sehr wichtige Tipps, der Anfang in der Schule ist nicht leicht!

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  3. Huhu.
    Schöner Artikel. Meiner kommt ja nächstes Jahr auch in die Schule, da machen wir uns trotzdem jetzt schon Gedanken und legen das Geld beiseite. Ich kann mich noch an meiner Schulzeit erinnern, das irgendwas immer gefehlt hatte ^^.

    Alles liebe

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  4. Und da gibt es noch die Superpädagogen, die nur Markenhefte zulassen..... Das nicht jeder ein Lehrereinkommen hat interessiert nicht, die Ärmsten müssen ja auch rechnen... Wir haben vor Jahren mal einen Riesenrestposten an Heften aufgekauft und unter den Klassenkameraden meines Sohne geteilt... Keine Markenware, 15 Pfennig damals ein Heftchen, gegenüber 40 für die Markendinger. Gegen 30 Elternpaare war dann die Lehrkraft machtlos. Schließt Euch zusammen und macht Gemeinschaftseinkäufe, es lohnt sich mit anderen Eltern zu sprechen.

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