"Kein Wort zu Mami" von Toni Maguire - Buch Rezension + HilfeTelefon

Toni Maguire
Kein Wort zu Mami

Die erschütternde wahre Geschichte über die zerrüttete Kindheit eines kleinen Mädchens

Rückseite:

"Kein Wort zu Mami, verstehst du?, sagte er und schüttelte mich leicht. "Das ist unser Geheimnis Antoinette, ist das klar?", "Ja Daddy", flüsterte ich. "Ich sage nichts,". Aber ich tat es doch. Ich vertraute meiner Mutter, denn ich liebte sie und wusste, dass sie mich liebte. Sie würde dafür sorgen, das er aufhörte. Aber das tat sie nicht.



Zusammenfassung:
Toni sitzt am Sterbebett ihrer Mutter, sie hat nur noch wenige Tage und möchte in Frieden sterben. Dazu benötigt sie ihre Tochter, das Kind was sie ihrer Meinung immer sehr geliebt hat...

Antoinette war ein fröhliches und glückliches Kind, sie wurde von ihrer Mutter geliebt, und das spürte sie jeden Tag. Ihren Vater sah sie nur selten, wenn er mal zuhause war brachte er immer Geschenke mit und war ein liebevoller Vater. Für Antoinette war er nur wie ein Besucher der gerne im Haus gesehen ist, da er so selten da war. Die Freude war groß, als er eines Tages verkündete, wieder mehr bei seiner Familie zu sein und wieder mit ihnen zusammen zu leben. 
Antoinette hatte die besten Vorraumsetzungen, eine glückliche Kindheit zu haben. Sie war klug, neugierig und zielstrebig. Sie durfte Tiere halten, las gerne und die Schule machte Ihr Spaß. Sie hatte eine Mutter und einen Vater, die sie liebten. Eine wirklich glückliche Familie, wenn man nicht hinter die Fassade gesehen hat.

Als Antoinette 6 Jahre alt ist, kommt ihr Vater ihr zum ersten mal zu nah. Sie musste ihm versprechen, nichts weiter zu sagen. Weil sie ihrer Mutter vertraute und sie liebte, fasste sie sich allen Mut zusammen und berichtet darüber. Doch anstatt Schutz zu bekommen, wird ihr gesagt sie soll es nie wieder erwähnen. Jahre voller seelischer, körperlicher und sexuelle Gewalt kommen auf Antoinette zu. Als sie mit 14 Schwanger wird, vertraut sie zum ersten mal jemand außerhalb der Familie ihr Schicksal an. Doch anstatt von Hilfe, bekommt sie böse blicke und wird dazu gezwungen das Kind abzutreiben, obwohl sie schon im dritten Monat ist. Als eine Ehemalige Lehrerin dem Jugendamt und der Polizei von der Sache erzählt, wird er Vater ins Gefängnis gebracht. Doch auch als dies geschieht, hat es Antoinette nicht einfacher. Mehrmals wurde ihr von verschiedenen Personen unterstellt, das sie eine Schande sei und das sie wohl daran ihren Spaß hatte. Nach einem Aufenthalt in einer Psychiatrie  lebt sie einige Monate friedlich allein mit Ihre Mutter zusammen, alles scheint gut zu werden. Doch hat sie es bei der Arbeitssuche schwer, sofort wenn jemand erfährt wer sie wirklich ist, verliert sie die Arbeit und steht wieder am Anfang. Sie hofft das auch die Augen ihrer Mutter geöffnet werden, doch dem ist nicht so. Als der Vater wieder zuhause auftaucht, ist Antoinetts Mutter wieder frisch verliebt, und spielt die glückliche Familie. 

Antoinette wird klar, das ihre Mutter sie nie geliebt hat, zumindest nicht so wie ihren Mann. Sie hat aus liebe zu ihrem Mann, all die schlimmen Dinge zugelassen. Dennoch hilft Antoinett ihrer Mutter friedlich sterben zu können, als glückliche Familie. Erst dann kann auch Antoinette anfangen, ihre Kindheit zu verarbeiten, und wieder zur selbstständigen und starken Toni werden. 

Fazit:
Eine bewegende Geschichte, die mich von der ersten Seite an sehr gefesselt hat. Noch nie habe ich ein Buch so schnell gelesen, wie dieses. Auch wenn die Geschichte sehr traurig und vor allem schrecklich ist, konnte ich das Buch einfach nicht weglegen. Es ist eine Geschichte, die viel zu oft passiert. Ich werde nun keine Grundsatzdiskussion anfangen, dazu würde ich zu sehr meine Meinung über die Eltern äußern. 
Das Buch ist sehr gut geschrieben, man kann sich die Personen die beschrieben werden lebendig vorstellen, und ist mitten drin. Es ist sehr schwer zu lesen, man benötigt wirklich sehr gute nerven dafür. Die Geschichte hat mich sehr bewegt, und ich finde es wirklich sehr stark von Toni, das sie den Mut und die Kraft hatte, dies aufzuschreiben. 

Sie ist das beste Beispiel daran, das betroffenen Menschen, Jugendliche und Kinder, allen Mut fassen sollten und sich zu Wort melden sollten. Lasst Euch helfen, denn heut zu Tage, sollte jeder Hilfe bekommen der sie benötigt. 






8 Kommentare:

  1. Oh Gott, das klingt total traurig -,-
    Weiß nicht, ob sowas für mich wäre. Würde sicherlich weinen. Hab vor kurzem das Buch 3069 Tage gelesen, das fand ich so emotional. Solange hatte ich noch nie für ein Buch gebraucht.
    Schöne Vorstellung deiner Seits.

    Alles liebe

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  2. Wow, da kriege ich alleine von der Zusammenfassung einen Kloß im Hals. Wie kann man denn als Mutter so etwas zulassen! Ich weiß nicht, ob ich so etwas lesen könnte. Gerade als Mutter von zwei Mädchen. Aber sehr schön vorgestellt. Macht trotzdem Interesse (Lust auf mehr will ich an dieser Stelle nicht schreiben..) an dem Buch.
    LG Christine

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  3. Schlimm, was manche Kinder durchmachen müssen. Ich habe vor Jahren mal ein ähnliches Buch gelesen und war damals ganz erschüttert. Es ging mir damals auch sehr ans Herz, genau wie deine Zusammenfassung!

    Liebe Grüße
    Jana

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  4. Mir geht so etwas auch sehr nahe. Insbesondere, da ich selbst zwei kleine Kinder habe. Ich kann es immer nicht fassen, was manche Menschen für kranke Gedanken haben. Da bekomme ich beim Lesen schon Gänsehaut.

    LG Christine

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  5. Das ist ja eine sehr trauriges Buch. Ich kann bei solchen Büchern auch nicht aufhören zu lesen. Danke für die Vorstellung und dein Feedback. Ich kannte das Buch noch nicht.

    ♡ Dana
    www.danamagnolia.com

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  6. Omg das ist ja so traurig... danke fürs Vorstellen! Ich kannte das Buch auch noch nicht.

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  7. Alleine der Klappentext ist schon fesselnd. Erschreckend wie viel sich hinter Fassaden abspielt. Der Fassade von Familien, oder von Einzelpersonen :-(

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  8. Es hört sich traurig aber auch fesselnd an. Das Buch kannte ich noch nicht, würde mir das aber holen. Schon diese kurze Beschreibung fand ich sehr interessant.

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